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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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II. Persepolis.

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Volks, das er wider seinen Willen segnen mußte,zu bezeichnen *); und in dieser Bedeutung wird esauch in dem alten Buch Hiob gebraucht, als dasSymbol einer unbezwinglichen Starke **). Durchalle morgenlandischen Dichter geht diese Bezeichnung;und eben in dem Hebräisch-Chaldaischen Propheten,der den Gegenden von Persepolis am nächsten lebte,in Daniel, finden wir nicht nur diese Manier er-dichteter Thiergestalten , als Sinnbilder der Völker,am ausgezeichnetsten; sondern Er hat sie auch denkünftigen Sehern seiner Nation gleichsam festge-setzt u n d zu m M u st er g e ge b cn. Ihm istsganz gewöhnlich, Reiche als Lhiere zu sehen; undgerade erblickt er Thicre, wie sie auf diesen Mauernstehen: einen Löwen mit Adlersflügeln, einen Bärenmit Elcphantcnzähnen, einen geflügelten Leoparden,ein gehörntes Thier mit zertretenden Füßen und zer-malmenden Zahnen, Widder, Böcke mit langenHörnern; und alle diese Bilder setzt er jedesmalin so veränderter, fabelhafter Composition zusam-men, als es der Sinn erforderte, der durch sie an-gezeigt werden sollte ***). Da nun Daniel die besteZeit seines Lebens unter dem Medischen Darms bis

') st Mos. 23 , 22. Cap. ütz., 8.

") Hiob 3 g, g. io. In den Psalmen gleichfalls Ps.g2, II. 22, 22. 2g, 6. Jes. 3 ll, 7 -

"*) Dan. 7, 8. Esra's viertes Buch und Johannes Of-fenbarung, nebst einer Reihe anderer Offenbarun-gen, sind späterhin sämmtlich in dieser Art vonComposition der Bilder.