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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
Seite
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46 I. Denkmahle der Vorwelt.

Welten schauen Dich an und staunen, Dich die ge-walr'ge

Riesengestalt von unzähligen Äugen und Gliedern undHäuptern,

Armen und Brüsten. Die Heere der landerbeherrschen-den Helden

Siehe, sie stürzen in deinen verschlingenden feurigenAthem,

Wie ins unermeßliche Meer die rollenden Ströme,

Wie in die Flamme, des Lichts der Mücken Schwärmesich stürzen,

Aber Du stehest und bleibst und füllst mit Strahlen dasWeltall."

Ich bin weit entfernt, die Metaphysik dieserVorstellungen den ersten und ältesten Zeiten zuzu-schreiben ; die Idee des höchsten Gottes mag von dendrey großen Kräften der Natur nur spätabgezogen seyn; eben deswegen aber lag sie vorherschon in allen dreycn Gestalten. Der Verehrer desBrama, des Wistnu, des Siwa, fand den höchstenGott vorzüglich in seinem Verehrten, wie es nochjetzt, nachdem Brama in den Schatten gedrängt ist,die Sekten des Wistnu und Siwa beweisen. Jedelegt ihrem Gott die höchsten Prädikate bey und raubtsie den andern, sogar daß sie die Geschichten dersel-ben umkleidet. Aus so überschwenglichen Ideen

konnte die Kunst keinen andern Charakter gewinnen,als den ich zur Unterscheidung den viclbedcutenden(TrsXuv^.oeiusi') nennen möchte. Er wollte Alles sa-gen, er wollte bey den großen Göttern das Weltall