I. Denkmahle der Vorwelt.
4S
Arjun sähe die hohe Gestalt in himmlischer Zierde,
Vielbewaffnet, geschmückt mir Perlen und köstlichenKleidern,
Duftend in Wohlgerüchen, bedeckr mit selrenem'Wun-dern.
Allenthalben umher der Häupter Blicke gerichtet,
Hielt er die Welten in sich, geschieden in jede Veran-d'rung.
Ueberläubt von den Wundern, das Haar vor Schrecken ,erhoben,
Sank der Schauende nieder, und betete preisend denGott- an:
„Ewiger, in Dir seh' ich die Geister alle ver-sammlet,
Alle Gestalten der Wesen: ich sehe den schaffendenBrama
In Dir, thronend über dem Lotos; ich schaue Dichselbst an,
Dich mit unendlichen Armen und Formen und Gliedernbewaffnet,
Und doch seh' ich in Dir nicht Anfang, Mittel undEnde.
Geist der Dinge, du Form des All's! Ich schaue dieKrone
Deines Haupts, eine strahlende Glorie, leuchtend inalle
Fernen, mit unermeßlichem Lichte, die Wetten ihr Ab-glan;.
Deine Augen, der Mond und die Sonne; der Athemdes Mundes
Flammendes Feuer, der Raum des Weltalls Deine Ver-breitung.
Geister seh' ich zu Dir sich nahn, wie zum Orte derZuflucht;
Geister seh' ich erschrocken die Hände falten und zittern.