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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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36 I. Denkmahle der Verwelk.

Putz, der selbst die Füße umwindet, beladen sind;so wird der Kunst hiemit ihr Hauptgegenstand, dieBildung des Körpers, entzogen. Zukünftige Nach-richten mögen es einmal zeigen, wie Krisna mit sei-nen Gespielen, Kama, der Gott der Liebe, mitMutter und Weibe scherzend vorgestcllt sind; sonstgibt Wistnu, wie er auf der Schlange oder imSchooß seines Weibes schläft, nach unfern Begriffenkein schönes Göttergemählde. Sind vollends fürch-terliche Erscheinungen desselben abzubilden gewesen,wie er als Fisch das Gesetzbuch vom Grunde desMeers heraufholt, als eine Schildkröte die sinkendeErde unterstützte, jetzt als ein Eber auf den Riesenlosging, dann als ein Ungeheuer aus der Säulehervorbrach; so kommts auf den Geschmack der Kunstan, wie sie diese Fabel zu behandeln wußte. Mirsind schöne und häßliche Abbildungen davon bekannt* *),authentische Nachrichten werden erwiesen, welches diebeliebtesten, die häufigsten Vorstellungen waren, undwie solche etwa nach Gegenden und Zeiten gewechselthaben. Eben so beschwerlich sind der bildenden Kunsteinige Thiere, auf welchen Indische Götter reiten.

glichen Purpur bekleidet, Waffen an seiner Seiteund eine Krone auf seinem Haupte. Himmelblauwar sein Leib; daher kommt auch sein Name.Siehe Sammlung Asiatischer Original-Schriften,Zürich i7gi. S. 178.

*) Man vergleiche z. B. Baldeus, Dapper,Sonne rat, Jones; im ersten und letztensind die leidlichsten Gestalten.