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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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I. Denkmahle der Vorwelt.

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ken, Bogen und Pfeile in seiner Hand: sein Bogenist von Zuckerrohr, mit Blumen umkranzet; eineSchnur Bienen ist seine Senne; seine Pfeile sindzugespitzte Blumen: er reitet auf einem Papaqcycn-weibchen. Sein schönes Weib Radi, die Zärtlich-keit, knieet auf einem Pferde, und drückt jagend ei-nen Pfeil ab. Selbst Jswara oder Siva, derGott der Zerstörung, erscheint nicht allenthalbenschrecklich: als ein wunderschöner Bettler wüste ereinst die tugendhaften Weiber mit Liebe zu bezau-bern, daß ihre sonst reinen Gelübde und Opfer nichtmehr galten. Dies sind die Hauptgottheiten derIndier, und außer ihnen gibt es auch in der Zahlder Untcrgötter, der Dichtung nach, sehr artige Ge-stalten. Indra, der Gott des Luftkreises, der zwarden Donnerkeil führet, nicht aber ein tobender Gottist, wohnet als König der Genien und guten Geisterim überirdischen Paradiese, drever Welttheile Be-herrscher. Sanft berührt sein Wagen die Gebirgeder Erde, und außer dem Donnerkeil ist eine Blu-me in seinen Händen. Der Seegott Varunaschwimmt auf einem Fisch; die Göttin des FlussesGanga geht auf dem stillen Strome, und tragt zweyWasserblumen in den Händen. Arun ist der Wa-genführer der Sonne; er lenket zwölf oder sieben Rossedurch Kraft des GottesSurija, der hinter ihm sitzt,und zerstreuet die Schatten der Nacht. Nareda,Brama's Sohn, ein Gesetzgeber, groß in Künstendes Krieges und Friedens, tragt die Wina, eineAeolische Laute in seiner Hand, die der harmonischeGeist der Luft beweget. Die Indischen Musenund Nymphen endlich, Personifikationen derunschuldigsten und schönsten Wesen der Natur, der