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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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19
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I. Denkmahle der Vorwelt. 19

Nur dem Schöpfer geweiht, nur des ErhabenstenThron;

(Ach, und entweihet jetzt von verwegenen Knechten!)

O könnt' ich

Einsam irren umher, Zion, in Trümmern von dir;

Könnr' in trauriger Stille, auf dunkeln Firtigen schwe-bend ,

Zu Dir tragen mein Herz, welk und vom Jammergeknirrscht,

Könnte mit meinem Angesicht dort hinsinken zur Erde,

Fest «»schließen die Stirn an den gesegneten Staub,

Und aufrichlen sie dann zu den Gräbern meiner ver-westen

Bäter, anstaunend jetzt Hebron, der Könige Grab,

Euch, ihr Berge, die ihr die größesten Lichter der Weltdeckt;

Zion, so athme ich Aether der Geister in Dir.

Nackt und entsohlet würd' ich mit Wollust suchen denErdgrund,

Der, sich eröffnend, Dich., Lade des Bundes, em-^pfing,

Dich in Len dunkeln Schoos, du Heil'ges der Heiligen,aufnahm,

Daß des Verruchten Hand nimmer entweihete dich.

Hingestreuet des Hauptes Schmuck auf deine Gefilde,

Wäre Verwünschung mir, mir dem Verzweifeln-den Trost.

Jede Verwünschung, womit ich den Lag des Jammersbelege,

Der dich verödet, 0 Land, wäre mir einzige Lust;

Sonst ist jede mir schnöde, so lang' ich von Hunden denLöwen *),

*) Bey dieser Stelle soll der Verfasser, da er imfünfzigsten Jahr seines Alters nach Palästina

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