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I. Denkmahle der Vorwelt.
Fürsten von Sklaven zerfleischt, Edle von Raben^ zerhackt
Sehe gezerret umher. Ich scheue und Haffe das Tag-licht,
Das so scheußliche mir, schreckliche Bilder mir
zeigt-
Der du den Kelch der Lrübsale mischest, halt', o Er-barmer,
Halt' ein wenig! Gefüllt ist er mit bitteremTrank.
Laß mich erhöhten mich, und allen Jammer »och Ein-mal
Fühlen; und gieße den Rest völlig dann über michaus.
Krone der Schönheit, ermuntere dich. Erwach', o Ge-liebte ,
Denke, Zion, der Huld , denke der Liebe zu dir ,
Welche die Herzen deiner Gespielen mit mächtigem Reizzieht,
Daß dein Wohl sie entzückt, daß sie dein Jammerbetrübt.
Äus der Gefangniß Kluft sehnt ihre Seele zu dir sich;
Knien sie nieder; zu dir neiget sich sehnend ihrHaupt.
Nimmer vergisset die Heerde, von jenen Höhen ver-scheuchet ,
Deiner Hürde; sie denkt ihrer im dunkelsten Thal,
gezogen war, und mit zerrissenem Kleide, mitentblößten Füßen diese Elegie singend, Jerusa-lem betreten hatte, sein Leben gewaltsam verlo-ren haben. Vielleicht nur eine ausschmückendeTradition, um diese Stelle recht zu bezeichnen.