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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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I. Denkmahle der Vorwelt.

Fürsten von Sklaven zerfleischt, Edle von Raben^ zerhackt

Sehe gezerret umher. Ich scheue und Haffe das Tag-licht,

Das so scheußliche mir, schreckliche Bilder mir

zeigt-

Der du den Kelch der Lrübsale mischest, halt', o Er-barmer,

Halt' ein wenig! Gefüllt ist er mit bitteremTrank.

Laß mich erhöhten mich, und allen Jammer »och Ein-mal

Fühlen; und gieße den Rest völlig dann über michaus.

Krone der Schönheit, ermuntere dich. Erwach', o Ge-liebte ,

Denke, Zion, der Huld , denke der Liebe zu dir ,

Welche die Herzen deiner Gespielen mit mächtigem Reizzieht,

Daß dein Wohl sie entzückt, daß sie dein Jammerbetrübt.

Äus der Gefangniß Kluft sehnt ihre Seele zu dir sich;

Knien sie nieder; zu dir neiget sich sehnend ihrHaupt.

Nimmer vergisset die Heerde, von jenen Höhen ver-scheuchet ,

Deiner Hürde; sie denkt ihrer im dunkelsten Thal,

gezogen war, und mit zerrissenem Kleide, mitentblößten Füßen diese Elegie singend, Jerusa-lem betreten hatte, sein Leben gewaltsam verlo-ren haben. Vielleicht nur eine ausschmückendeTradition, um diese Stelle recht zu bezeichnen.