I. Denkmahle der Borwelt.
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Ach den Gruß eines Sklaven, der noch in den Fesselnzu hoffen
Waget: es rinnen ihm Zähren nach Zähren hinab,
(Wie der Lhau vom Hermon in nächtlichen Tropfenhinab rollt;)
Glücklich, könnt' er sie nur weinen in DeinenSchoos!
Könnte mit ihrem Bade nur Deine verödeten Hügel
Feuchten! Und dennoch nein! sinket die Hoffnungihm nicht.
Wenn ich dein Elend beweine, so gleich' ich der nächt-lichen Eule;
Harfe des Danses wird Harfe der Freude, meinHerz,
Denk' ich . deiner Erlösung. O Beth - El, heiligeStätte "),
Heilige Hallen, wo einst sichtbar der Ewige sprach,
Wo die azurnen Thore des Himmels sich nimmer ver-schlossen;
Sonne , Mond und Gestirn wichen dem herrlichenGlanz
KotteS. Könnt' ich ergießen mein Herz, wo desEwigen Geist sich
Auf der Jünglinge Schaar, Israels Jünglingegoß.
Seliger Ort! deyi höchsten der irdischen Throne zuheilig,
*) Ein schönes poetisches Bild. Sein ganzes veröde-tes Land redet der Dichter als den nackten Steinan, auf welchen der Stammvater seines Volks,Jakob, einst das Haupt legte, darüber den off-nen Himmel sah, und die Verheißung des Ewi-gen hörte.