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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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I. Denkmahle der Vorwelt. i 3

dienen. Ueberhaupt scheinet Asien von ,cl>er ein viel-

helebter Körper gewesen zu sepn; und noch jetzo ists

die M' tt c und das Grab alles Welthandels.

4. Nur der Zustand einer jungen

Welt kann unsdie Prachtdenkmahle

des h 0 hen Alterthums erklären. IhrerBestimmung nach sinds offenbar Tempel, Pal-laste, Gräber. Bey Tempeln weiß jedermann,was die Religion, (damals ganz eine Sache desStaates), für alle, die den Bau anordneten und voll-sührtcn, bedeutete. Die Könige waren Götter derErde, die Priester ihre Werkzeuge oder Regierer.Das Volk lebte sparsam, bedurfte im dortigen Him-melsstrich wenig; milden Gesetzen unterworfen, dien-te cs willig, unter der Zucht der Könige und Prie-ster. Den Göttern also einen Tempel, den Köni-gen cm Haus oder ein Grabmahl bauen, war ihmEins; für sich lebte cs gern in Hütten, die keineDenkmable seine sollten. Setzt man nun einen soordentlich eingerichteten Zustand des Reichs voraus,wie ihn z. B. die Mauern Persepolis in Figurenzeigen, und fügt eine Religion hinzu, wie die Re-ligion der Perser ihrem Wesen nach war , eine Re-ligion, die nichts als Thätigkeit, Ackerbau, Bele-bung der Welt mir gute» Früchten anordnet; den-ket man dann im ersten jugendlichen Hcldenaltcrder Welt an jene glücklichen Eroberungen, von de-nen die Persische Fabel redet: so werden uns eben

auf dieser Stelle, im Herzen Asiens, zwischen Ae-gvpten und Indien, auf einer Anhöhe, die demBau ihre Marmorfelsen selbst anbot, und wo sichBergeskrast, Volksmenge, Verheerung gegen seinen