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I. Denkmahle der Vorwelt.
ket. Viele Denkmahle liegen offenbar selbst auf demWege dieser Gemeinschaft und find wahrscheinlichdurch ihn entstanden. So die Alterthümer an derKüste des östlichen Afrika; so vielleicht jene andrean der westlichen Küste der Indischen Halbinsel. Sowars mit Babylon, Damaskus j Palmyra, Tyrus:mit einigen Resten des nördlichen Asiens scheint esnicht anders, und ich halte z, B. die Stadt Mati-sch ar, über deren sonderbaren Ursprung von denwilden Madscharen so manche Verwunderung geaus-fert worden *), für nichts als einen Handels-ort, eine Niederlage der Perser auf ei-nem allgemein bekannten Wege desWelt-Handels. Wenn sich, wie ich kaum zweifle, In-schriften daselbst finden, so werden diese ein Mchre-res erklären. Lagen indeß auch manche Denkmahlenicht unmittelbar auf dem Handelswege der Völker;setzen sie Reichthum, Handel, mithin Gemeinschaftder Nationen, selbstNachahmung in Künsten voraus,und die Geschichte gäbe kein Licht darüber, so müs-sen uns Sagen statt der Geschichte gelten, und da,dünkt mich, könnte doch die alte Aeqyptische, Persi-sche, Indische Fabel, wenn sie von so bündigen Zeu-gen , den Denkmahlern selbst, unterstütztwird, uns immer statt eines Homers jener Nationen
* > S. Büschings Magazin Th. 5. S. 533. SchonFischer, einer der verdientesten Männer umdie nordöstliche Geschichte, muthmaßele den Per-sischen Ursprung dieser Stadt; meine Hypotheseist aber nicht völlig die seine. Gefundene In-schriften würden die beste Auskunft geben.