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I. Denkmahle dcr Vorwelt.
aber aus allen Wetttheilen bekannt, daß Völker sel-ten oder fast nie sich selbst so nennen, wie sie vonAuswärtigen genannt werden; geschweige daß alleVölker dcr Erde an Namen, die ihnen ein abge-schlossenes Volk in einer Verwandtschafts-Tabellegab, kenntlich sexn sollten. Was z. B. gewinntBruce dabcy, daß er seine kunstreichen Troglody-tcn Kuscbiten nennt, als daß er uns den Pfadseiner Hypothese unsicher macht, und unsern Ge-sichtskreis unangenehm verenget? Eben sowohl hatteer sie Kainiten oder Kabylen nennen können,und hatte ihnen damit noch eine höhere Abkunft ge-geben. So vergesse man bey allen Denkmahlen diesogenannte Sündfluth; mögen sie vor derselben, odergar, wie die Beduinen von den Pyramiden sagen,vor Adams Schöpfung gebauet seyn; wenn demForscher hierüber nicht andere Mcrkmahle Zweifeloder Aufschluß geben, so darf ihn diese Chronologieweder beruhigen, noch gegen andere Facta zu einergewaltsamen Hypothese verleiten. Noch weniger darfer sich dabey auf die spatere Angabe und sogenannteTradition unwissender Araber und anderer Mahom-medaner verlassen, da es bekannt ist, aus wie trü-ben Quellen ihre ganze Tradition geflossen sey, inwelcher Unwissenheit sie solche annahmcn, und mittausend Verwirrungen vermehrten. Wenn sie ihmhier also das Grab Adams und der Eva, dort Hiobsund Abels zeigen: so haben diese Zeugnisse eben sow.nig urkundlichen Werth, als wenn sie ihm dieGrenzen des ehemaligen Paradieses wiesen. Schonder uralte Sammler der Ebraischen Nachrichten nahmdiese nur aus einer Tradition auf, und setzte seinEden an eine Quelle von vier Strömen, die auf