258
-
II. Dichtungen.
Trat sie hinan und sprach, sprach mit gebroche-nem Laut! *)
„Großer Gemahl! Unwürdige ich, dein Gatte zu
werden!
„Hat? auf ein solches Haupt so harte Rechte
das Schicksal?
„Warum gab ich die Hand dir frevelnd? den ich in
Elend
„Stürzen sollte! Dafür dann nimm die büßende
Strafe,
„Die freywillig ich leiden werde."
Sie kniete nieder,
* Rollender Thränen Fluch ward von dem Schleyer
erstickt.
Agathe.
Und sie versagte sich Alles. Sie hatte gewählt, was
im Leben
Ihr das Gchafiteste war, und sie ertrug es mit
Much.
*)..... o lunxirna conjux!
O tllalainis ineÜKns rnois! Hoc juris baUedatIn tsntuin Fortuna aaput! tlur irnpia nupsi,Li iniskn'uni kaotura kui? lVunc uccipv poenas,8eä guas rponte lusni.
Uiioan, kllarsal. I. 8.
Worte der Cornelia, der Gemahlin Pompejus,die Eloise vor dein Altäre laut sprach.