II. Dichtungen.
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Schweigend nennet ihn stets unser verwaisctcsHerz.
Agnes.
Nimm die Harf', o Agathe, wie ich die Laute.
Wir singen
In die Saiten, die uns liebend die Mutter ge-lehrt,
Ihre Schicksale, — nein! die hohe männliche Seele,
Die sie in Thronen uns oft, oft im Triumphe
vertraut.
Ach, daß ihr Ohr uns hörte! (Man sagt: die Seele
des Lobten
Weil' im Gehöre;) sie selbst segnete unsern Ge-sang.
Agathe.
Bis die Glocke sie ruft; und die tief - auftönende
Orgel
Und der Chor sie empfangt und das geweihete
Grab,
Laß uns erwecken die Stimme der Sanstentschlafe-
nen. Laute!
Fließt in Tönen dahin, wie sie die Himmlische
sprach.
Agnes.
„Ewig ward er geliebt von mir, der Jugcndgeliebte,In dcß göttlichem Geist ich ein Elysium sah,Zn deß holder Gestalt mir alles Schöne der Bor-
welt
Glänzte; die Weisheit selbst, glaubt' ich, sie
spräche durch ihn.