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II. Dichtungen.
Apollo, oder sonst in Gesellschgst. Die Kleider,die ihnen Amor geraubt hatte, würden ihnen wicder-gegebcn, und so konnten sie in tausend Schmeiche-leyen und Artigkeiten anmuthig werdcm
Endlich ging ihre ursprüngliche Bestimmung,die das Wort Gefälligkeit, Dank gratis,)
sagte, auch in sittlichen Deutungen hervor.
P l uta r ch, die An t h ol 0 g i e u. a. haben der- 'gleichen Bezeichnungen; die subtilste von allen hatSeneka aus dem Chrysippus; (äs Kenskls.
D. 1. 6. 3 , 4.) wo sogar jeder Umstand ihrer Vor-stellung auf dasGeben, Empfangen und Wie-der ge den der Wohltbaten deutet. Ichwünschte die schöne Stelle anführen zu können; sieist aber zu lang und etwas zu subtil; dadurch scha-det sie der unstreitig schönsten Bedeutung dieses Bil-des ; Geben, Empfangen und Wieder-geben der Wohlthat oon Zraria j mit Amm u t h.
Unsre deutschen Worte: hold, holdselig,Huld, Huld in, Anmuth u. f. drücken aus,was die griechischen Worte ; und
die lateinischen Zr-rtia, Qrarias ausdrückten; nur inFortlcirung und Anwendung dieses Begriffs, habenwir nicht eben, wie die Griechen, der Grazie geo-pferte Jeder Versuch, der uns die achten Graziender Menschheit, Wohlwollen, Dankbarkeitund t h a t i g e F r e ud e bekannt macht, ist einesfreundlichen Blicks der Charis werth, die in wohl-wollenden Herzen wohnet: denn was heißt anniu-thig, als was uns hold anmuther, was wahrund lieblich unserm Hcrzen z 11 spricht §