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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 6 (1821) Dramatische Stücke und Dichtungen
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II, Dichtungen.

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pfangen hatten, an mancherlei) kleine Umstände undAugenblicke, die ihnen insonderheit lieh gewesen wa-,rcn. Es war ein freudiger Wettstreit zwischen ihnen;jenes pries den Aufgang der Sonne, den es zumerstenmal gesehen hatte; dieses die Abendröthe; einanderes Geschenke an Kleidern, Büchern; dies Lek-tionen im Unterricht, oder an der Hausarbeit. Alansagte Stellen aus Dichtern her, und hatte Kranzegewunden, um das Brustbild dieses und jenes Dich-ters zu schmücken. Ich freuete mich, die Namenunsrer besten lebenden und verstorbenen Weisen nen-nen zu hycen, und bemerkte in jedem Kranze di?Blumen charakteristisch gewahlct. Noch merk-barer war die verschiedne Neigung der Kinder zu demoder jenem Vergnügen, die jedes srey. bekannte, undvon der es die Züge in seinem Gesichte, wie in sei-nem Betragen, trug. Häusliche, sittliche, literari-sche Vergnügungen flogen, wie Schmetterlinge vonmancherlei, Farben, durch- und übereinander hin;einige der Eltern nannten sehr ernste Bücher, sehrernste Geschäfte und Freuden, Die Eltern , als obdiese Kinder ihnen gemeinschaftlich angehyrtcn, nah-men an jeder frohen Erinnerung Theil; hie und dabogen sic den Kranz des Andenkens sanft zurecht undverschönten ihn gleichsam durch neue Blumen derErinnerung, Kleine Winke an sie wurden mir cin-geflochtcn; man munterte auf, man lobte, mandankte; allenthalben aber blickte aus diesen Unterre-dungen die Seele des Tages durch, Freude übersein Daseyn« über sein thätiges Zusam-menleben mit einander in sittlicher Bil-dung. Die Eltern freueten sich in den Kindern,die Kinder i n den Eltern, Hirse sich unter- und