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Kritische Wälder.
„können wir unter andern auch anS Rußlands Bei-spiel sehen, u. s. m. Man mag mir immer ein-„wendcn, daß die Künstler Ausländer sind: es zci-„gen doch allez«it sine Lchaustücke den Geschmack„der Großen des Landes und die Liebe des Hofes zu„den Künsten" — und da er sich also nichts ent-wenden laßt: so zucke ich die Achseln.
Hu me soll für mich reden. Er macht bei sei-ner vortrefflichen Abhandlung von dem Ursprüngeund Fortgange der Künste und Wissenschaften gleichanfangs den Grundsatz: „was auf wenige Perso-
nen ankömmt, muß großenthcils dem Zufalle oder„verborgnen und unbekannten Ursachen zugcschrieben„werden: nur was aus einer großen Anzahl her-„kommt, kann oftmals aus bestimmten und bckann-„ten Ursachen erkläret werden." Er giebt von die-sem Grundsätze die scharfsinnigsten Gründe, und mitihnen fällt das Gebäude des ganzen klotzischen Werks.Bei neuern Münzen kommt cs nur auf zwo Perso-nen an, einen Erfinder und einen Künstler: so ist
das Ding gut oder böse. Und wie kann bier derZufall tyrannisiren! Der Erfinder, vielsiicht einMann von Geschmack und Wissenschaft, ist ebenkein Münzcnkopf, er ist ein Grübler — die Münzeist verdorben! Er hat eben jetzt fein böses Stünd-lcin: ihm will kein Münzencinsall glücken — ver-
dorben ! Er hat in diesem und dem Punkte seinenEigensinn — verdorben! Er ist ein Ausländer,vielleicht durch einen Zufall dabin gespielt, vielleichtungeschäht, vielleicht verachtet: vielleicht durch ei-
nen Zufall zur Ehre, Erfinder zu scyn, gekommen:vielleicht zu einem glücklichen Einfälle, durch das