Drittes Wäldchen.
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Aufschlagen eines Buchs, vielleicht in einem glückli-chen Traume zu diesem glücklichen Einfalle gelanget,ich weiß nicht, wie? — So auch sein Künstler: siemögen sich secundircn oder entgegeuarbeiten — essind zwo Privatpersonen: und sie sollen mit ihrer
Armseligkeit für oder gegen den Geschmack einesganzen Landes streiten? —
Wenn aber viele Münzen von einerlei Art - -o so sind auch viele Reihen von Zufallen von einerleiArt: genug! bei uns ist keine Münze national,
keine Sache des Publikums , so kann auch ihr Zeug-niß nicht öffentlich seyn. Der größestc Theil deSklotzischen Buchs ist auf diesen Schluß gebauet.
2. Nie kann etwas ein Zeugnis vom Ge-setz macke seyn, wenn es nicht ein freies Kunst-werk ist, und das ist die Münze bei uns selten.Lessing tzat die alten Religionskünstlcr von der Re-gel seiner strengen Kunst beurlaubet, und Klotz re-det ihm zu gefallen die Beurlaubung nach, die erdoch in allen seinen Schriften so schlecht anwcndet.Schon bei den Alten war dis Münze Symbol —bei uns gar historisch - politisch- kirchlich- landes-herrliche Urkunde — wer will sie nach Gesetzen derKunst richten? Geldcswerth tritt voran: Herrschafts-zeicl)en hinten drauf: Denkmahl der Geschichte als-dann : nun erst Symbol — und nach allem erst Ge-schmack: will dieser sich vordrangen, wie übel kanner oft zurückkommcn! Ich habe den Unterschied ge-zeigt , ich mag ihn nicht wiederholen.
Eben daher nimmt sich in sehr unabhängigenMonarchien, wo alles auf die Willkühr und den