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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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214 Kritische Wälder.

seinen Münzen, und aus seinem Grabmonumcnte,wo, ohne noch nn untertbänige Schmeicheleien undLügen zu gedenken, beide schon ihren Ton, ihr Eposhoben, der imnnr, ja auch bei der wahrsten Auf-schrift, poetische Natur Hot, und keine historischeNnrur haben will. Wie sehr konnte einFürst den Verfasser in Verlegenheit fttz.n, ausden Münzen sein.r Vorfahren die Geschichte ihrerDenkungsart zu entwerfen? Und zustlae diesesGrundsatzes würde ich ibm wahrhaftig nicht seineParanesis über die Münzen neuerer Zeiten nach-schreiben, um diese nach seinem Calcul zu charakte-risiren, und Augen zu zeigen, die nur ein Angelo,Pietro di Cvrtono, Nikostratus, Addison und Klotzhaben!

Drittens aber, und endlich: *-)Ich glaubenicht zu irren, wenn ich den m 0 ra, l i,sc ben Cha-rakter gewisser Nationen und gewisser Zesten aufden Münzen suche, und entdecke." Wftss Klotz,was eine Nation, eine Zeit, ein moralischer Cha-rakter einer Nation und Zeit sei): die Feder würdeihm entfallen fern, da er so etwas schreiben wollte.Nicht auf den moralischen Charakter der Griechenund Römer einmal, als Zeiten, als Naiionen be-trachtet, lasst sich aus ihren Münzen, aus allen ih-ren Münzen zusammcngenommcn, schlieficn: und inneuern Zeiten, ans neuere Völker, wo die Numis-matik beinahe > an; Privatsache, beinahe ganz histo-rische Urkunde ist, im Tone des Herkommens, das

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