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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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werde daher, 11. s. w."-Mich dünkt, der

Verfasser übernahm, was niemand, als etwa einSohn der Sybille, ausführcn kann.

Die schone griechische Münze, nnd freilich laßtsich viel daraus ersehen. Das Volk, dem sie ge-hört, muß gebildet seyn, Commerz haben, Sinn-bilder haben, eine gebildete Sprache haben, Zeich-ner und Stempclschncider haben, oder gehabt haben:das sehe ich. Träte ich auf ein fremdes Eiland undfände Münzen, von denen ich vermutben könnte,daß sie kein Fremder verloren: so wären diese Muth-maßunzen ferti'. Uber eine Geschichte ihres Ge-schmacks und ihrer Künste, den Inbegriff ihres Ge-schmacks und ihrer Künste unmöglich. Ob sieDichter oder Weltweile, Bildhauer, Tonkünstlcr undTänzer neben ihren Stempelfchncidern gehabt, obihr Zeitpunkt des Geschmacks ihnen eigen oder einerKolonie, ob ein langes oder kurzes Drama gewesen,sehe ich das aus einer Münze? Und ist nicht ebendiese frappante Intonation: ich will aus Münzen

eine Geschichte des Geschmacks und der Künste ge-ben! nach allen Zeitungspaneqyriken auf Klotz, seinerstes Verdienst bei diesem ganzen Buche? Indianer,Perser, Araber! was kann man aus euren Münzennicht weissagen?

Jetzt eine Sammlung, oder, wenn man kann,die ganze Menge griechischer Münzen: und zwar,welches noch angenommener heißt, in ihrer Zeitfolgenach und neben einander allerdings kann man jetztvieles auf die Nation schließen , was Geschichte, Re-gierung,. Beschaffenheit ihres Landes, ihre Kleider,