Drittes Wäldchen. 199
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„Ich thue dem Verfasser vielleicht Unrecht: Ein„Beitrag kann ja so viel oder so wenig beitragen,
„als er will."-E>)l so muß Klotz nicht groß-
sprechcn: denn wie er jetzt ankündiget, hat er übereinem weit weitern Thema gearbeitet, als ich ge-sucht habe — nicht bloß an einer Geschichte des Ge-schmacks auf Münzen, sondern gar an einer Geschichtedes Geschmacks und der Künste beieinem Volk aus Münzen. Diesen Fadenwill er über die merkwürdigsten Perioden der Ge-schichte , über Völker und Zeiten verfolgen, undaus ihnen liefern eine Geschichte des Ge-schmacks und der Künste überhaupt ausMünzen.
Das ist freilich noch mehr! auf einer Münze magsich immer der Geschmack ciner Nation offenbarendürfen: aber daß sie eigentlich eine Tafel des Ge-
schmacks einer ganzen Nation verstellen sollte,vorstcllcn müßte? — Dem ersten Anblicke scheintdas schon gewagt. Auf einer Münze mag sich im-mer Kunst, und, wenn man will, auch Künste of-fenbaren dürfen; daß sie aber eigentlich eine Zeu-gin über die Kunst, ja über die Künste scpn soll-te, se>)N müßte — noch gewagter: und das ist
doch „die Ausführung der Sacl>e, die ich mir vorge-„setzt habe. Meine Absicht ist, aus den Münzen„gleichsam cine Geschichte des Geschmacks und der„Künste zusammcnzusetzen, und ihre Blüthe, oder„ihren Verfall aus denselben zu beurthcilcn. Ich