Drittes Wäldchen.
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strunzen nicht nacheilet: die Reste des alten Herkom-mens , die sich ihm widersetzten, nicht prüfet: und
an eine Anleitung denkt, uns zu unsrer numismati-schen Welt ein Münzenkabinct nach dein Geschmackeder Alten zu sammlcn — was ist sie, wenn sic nichtsvon diesem ist?
Ein paarmal berührt Klotz etwas hievon, aberbeidemal ists Ausschw.isung, und es wird grobeFalschheit. „Bei den Griechen, sagt er*), hatten„die Künste überhaupt engere Schranken, als bei„uns. Wir erlauben ihnen größtcntheils die Nach-ahmung eines jeden Körpers, ohne daß die Kunst„durch die Würde des Gegenstandes veredelt würde.„Der Grieche hatte ihnen blos die Nachahmung„schöner Körper »erstattet." Wer Lcssings Laokoongelesen, weiß, wem die Bemerkung zugchöre: da-
für aber, daß Lessing Klotzen eine Bemerkung lieh,schenkt dieser ihm großmüthig eine Verbesserung:„Entgegengesetzte Zeugnisse der Schriftsteller und„Beispiele der Künstler bestimmen mich, dieser„Beobachtung engere Granzcn zu setzen, und sie blos„auf öffentliche Denkmählcr cinzmehrankm."—>Die Verbesserung in ihrem Werthe und Unwerthe,was thut dies auf die Münzen? gehören die auch zuden öffentlichen Denkmahlern, die nichts, als dasSchöne, bildeten?
Allerdings, sagt Klotz: **) „Auf alten Mün-„zen finden wir weder häßliche, noch schreckliche Vor-
*) S. sio. *') S. KN
Herders W,z. sch.Lit. ».Kunst. V. N