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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Drittes Wäldchen.

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strunzen nicht nacheilet: die Reste des alten Herkom-mens , die sich ihm widersetzten, nicht prüfet: und

an eine Anleitung denkt, uns zu unsrer numismati-schen Welt ein Münzenkabinct nach dein Geschmackeder Alten zu sammlcn was ist sie, wenn sic nichtsvon diesem ist?

Ein paarmal berührt Klotz etwas hievon, aberbeidemal ists Ausschw.isung, und es wird grobeFalschheit.Bei den Griechen, sagt er*), hattendie Künste überhaupt engere Schranken, als beiuns. Wir erlauben ihnen größtcntheils die Nach-ahmung eines jeden Körpers, ohne daß die Kunstdurch die Würde des Gegenstandes veredelt würde.Der Grieche hatte ihnen blos die Nachahmungschöner Körper »erstattet." Wer Lcssings Laokoongelesen, weiß, wem die Bemerkung zugchöre: da-

für aber, daß Lessing Klotzen eine Bemerkung lieh,schenkt dieser ihm großmüthig eine Verbesserung:Entgegengesetzte Zeugnisse der Schriftsteller undBeispiele der Künstler bestimmen mich, dieserBeobachtung engere Granzcn zu setzen, und sie blosauf öffentliche Denkmählcr cinzmehrankm.">Die Verbesserung in ihrem Werthe und Unwerthe,was thut dies auf die Münzen? gehören die auch zuden öffentlichen Denkmahlern, die nichts, als dasSchöne, bildeten?

Allerdings, sagt Klotz: **)Auf alten Mün-zen finden wir weder häßliche, noch schreckliche Vor-

*) S. sio. *') S. KN

Herders W,z. sch.Lit. ».Kunst. V. N