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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

stcllungcn. Zwei derselben zeigen uns tee Furien:aber in welcher Gestalt? Nicht mit den furchtba-ren Gcsichtszügen, welche der Grimm auf neuernWerken vorstellt. Bloß Fackeln und Dolche zei-gen diese Göttinnen an. Uebrigcns ist auch dieMünze, welche die Einwohner Antiochiens zu Eh-ren des jüngcrn Philipps haben schlagen lassen,aus der Zeit, da die Blüthe der Künste langst vcr-schwundcn und mit ihr zugleich der Begriffder Schönheit aus den Seelen derS terblichen entwichen war. Wie un-gleich sind hierinncn die neuern Stempelschneiderden Alten!" Offenbarer gesagt kann nichts seyn.Es werden in der Folge *) an dem himmlischen Ge-sichte der Meduse sogar die Schlangen in Erwägunggezogen, und aus vier verschiednen Ursachen gerecht-fertigt, daßdiese ein Sinnbild des Wohlthuns unddes Heils gewesen, daher sie viele Götter zurSymbole geführet, daß Hogarth in ihnen daswellenförmige Schöne suche, daß sie mehr zieren,als verstellen: daß endlich, und insonderheit Grie-chen und Römer über diesen Punkt ein von demunfern ganz vcrschiednes Gefühl, einen ganz be-sondcrn Schlangenappetit gehabt;" und derRccen-sent des Hrn. Klotz findet eben die letzte Bemerkungvon den Schlangen gar nach dem Geschmackder Alten, vorzüglich wichtig. Ich kann alsonach Klotzen bis aus die Schlangen, bis auf zwoMünzen mit Furien nichts allgemeiners fcstsetzen, als

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