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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

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einer ganzen Zeitverfeissung und Nationaldenkart an-zusehcn, den Unterschied zu entwickeln, der sich Zwi-schen der numismatischen Welt der Alten und derNeuern in Bildersprache der Religion, in den Sym-bolen der Länder, in den Allegorien der Begeben-heiten, in dem Eercmoniel der Personen, in derSprache der Aufschriften, in dem Publikum, dasMünzen erfand, sah und beurthcilte, in allen äußernUmständen der Numismatik ereignet, diesen him-melweiten Unterschied, von dem ich einige Schatten-züqc entworfen, vergißt er; schreibt dem lieben Ad-dison nach, macht dessen Gespräche zur feinen Sa-tyre, zur lahmsten Strafpredigt über den ÜbelnMünzcngefchmack unsrer Zeit, von Fürsten an biszu Münzenstemplern, zu

Und das ist fein Beitrag zur Geschichte des Ge-schmacks auf Münzen. Eine Geschichte des Ge-schmacks auf Münzen, was ist sie, wenn sic unsbei den Griechen die Ursachen des Geschmacks nichtentwickelt; jetzt Griechen und Römer vergleicht,und auch bei d essen nichts erkläret? Was ist sie,wenn sie nicht genau auf die Veranlassungen merket,durch welche der Geschmack siel, den falschen Ge-schmack, der sich statt des römischen einschlich, nichtzergliedert, diesen neuen gothisch - christlichen Ge-schmack nicht bis auf feine Quellen, und bis in dieAbgründe der Diplomatik, Heraldik und Staatsge-schichte, die seine Abflüsse sind, verfolgt, auf keineseiner Hauptveränderungen merket, die Reformationdes Geschmacks, die eigentlichen Verdienste der Re-formatoren nicht bestimmet, dem Laufe ihrer Verbes-sern n-