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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
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189
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Drittes Wäldchen.

dacht wird, die Eultur des Publikums nach unsrerunsinnlichcn Religion und unsinnlichcn Philofoplüehat sic vertrieben: wir haben also Hein dichter«,

schcs, allegorisches Publikum mehr.

Und können uns die Allegorien der Alten dazumachen? Selten sind diese ja unserm Volke, (ichsage nicht, unserm Pöbel,) kennbar: oft ihm ja sounverständlich, als die lateinische Ueberschrift rings-um. So wie es nach unsrer gelehrten Handwcrks-tildung in manchen Ländern dem Pöbel zur Syno-nyme geworden: er ist ein Lateiner, das ist ein Ge-lehrter: so wenigstens in diesem Falle ist die Jko-

nologie der Alken eine Ueberpflanzung fremder Na-tionalbilder, sich in ihnen Götter zu denken, die wirnicht haben, Städte und Lander in Schutzgöttinnenund Genien zu denken, die wir nicht kennen, Tu-genden und Laster denken, wie wir sie nicht denkenwollen, allgemeine Begriffe zu denken, ohne daßwir sie in den Symbolen sehen. Sie ist also eingelehrtes Rüstzeug, ich will nicht sagen Spielzeug,aus fremden Landern , das unter uns keinen Marktdes Anschauens, kein Publikum hat.

Eben hicmit ist Klotzen ein unerklärlicher leides-voller Unterschied erklärt *):Mit den Sinnbildernaus alten Münzen konnte der Lehrer des Geschmacks,der Dichter, der Künstler zufrieden seyn. Denneuern Vorstellungen widerspricht oft Vernunft,Geschmack und Kunst. Wer wollte es wagen, die,.

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