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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

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ohne Ellipsen, ohne einzelne Redcthcile: sic liebtauch im Sinne mehr das voll und ausführlich Ge-sagte, als das schön Andeutende der Griechen undRömer: sie ist also nicht, wie diese, zur Münzen-

aufschrift. Was soll hier ein geschmackvoller Tadelüber den Mangel an Geschmack in einer Sache, wocs an etwas mehr fehlt, als diesem?

So nehme man die römische Sprache statt derunsrigen! Gut gesagt! aber ist denn auch dieMünzeso national, als die römische war? so einem jedenverständig? so fürs Publikum, als jene? Zu-dem:man brauche die römische:" aber, ans Land-übliche, ans Costume nicht zu denken, wird man sieauch als ein Römer brauchen? Zstdie römische dennauch für unsre Welt von Münzdenkwürdigkeitcngebildet? wird man nicht oft, indem man alte Worteauf neue Gebrauche anwendet, Centauren schmieden?Vermischungen der Zeiten und Lander, die einemNachkommen befremdlich seyn müssen, schielende Ue-bertragungen römischer Worte und Begriffe unterdeutsche odro neuere Begriffe überhaupt, für einenKenner beider Zeiten unausstehlich. Die griechischeund römische Sprache war national: die Denkwür-digkeiten, welche auf Münzen kamen, national, ei-nes also für das andre gebildet: Körper und Seele.Zst aber die römische Sprache für unsre Welt vonMerkwürdigkeiten, oder diese für jene ursprüng-lich gebildet worden? und doch soll eine die andreausdrückcn? So stoßen sich zwo Zeiten undVölker, wie jene Zwillinge im Leibe der Mutter!