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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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D r > t te s. W ä ld c h en,

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aber die lasse man doch nicht weg, die in dieser Si-tuation mit zur Bestimmung, zur historischen Er-klärung gehören? Und eben dies, wie sehr lauftsoft ins Detail? Um nur der Nachwelt deutlich zuseyn, um diesen von so manchen andern Fürsten zuunterscheiden welche Untcrschiedenheit, von Ver-ein Grieche und Römer nichts wußte! Um ebendiese und keine andre Denkwürdigkeit der Nachweltaus unsrer Staatsverfassung zu erklären welcheUnterschicdcnheit, von der ein Grieche und Römernichts wußtet

Griechen und Römer inscribirten in ihrer Spra-che, und man kennet dieselben nach ihrer Stärke undHoheit, nach ihrer Kürze und Nachdruck; vcrlaum-den will ich die unsrige nicht: sic hat in manchem

sogar Vorzüge; aber zur schönen Aufschrift einer schö-nen Münzallegorie ist sie nicht gebildet. Nicht ge-bildet dazu in der Form der Buchstaben , in den hartund vielfach zusammengesetzten Bcstandthcilcn derWörter, in dem Bau der Rede, der sich wenigermit einem ausgerisscncn 6asu , oder einer cllipsirtenConstruktion vertragt, in dem Geiste der Sprache,der sich hierin eben so weit von der; offnender Griechen, von der alsAantia inscriptionum derRömer, als von der französischen Pointe, entfernendürfte. Unsre Sprache hat ihre gothischen Buchsta-ben , die gut erscheinen mögen, nur nicht aus Me-tall: sie hat ihre vielen Konsonanten, die in einemstarken Gedichte so prächtig klingen, als sie auf ei-ner Münze schwer zu buchstabircn, noch schwerer ab-zukürzen sind: sie liebt den vollen Bau der Rede,mit Artikeln, Verschränkungen und Construktionen,