Drittes Wäldchen.
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die liebe Nachkommenschaft nur etwas weiß , so weißsic, daß dies nicht eine Tracht unseres Ucblichen imgemeinen Leben, sondern ein fürstliches Herkommen,das Jnsigne eines gewissen Ranges, gewesen: daßsie bei fürstlichen Installationen in Deutschland ur-kundlich sey: so weiß sie, daß, wenn der Papst nichttäglich seine dreifache Krone trage, er sich dieselbedoch anmaße, und daß, wenn Ihre Herrlichkeiten denbreiten Halskragcn nicht über den Harnisch zu bindenbefugt sind, sie es auch nicht thun werden, wie der
Hr. Verfasser meynct: fo weiß sie-und das
weiß ja jeder Schüler der Reichsgeschichte.
Nun mag es etwa der Affe eines Löwen, dasist, nach Klotzens Fabcldcutung, der Künstler undHistoriograph eines Fürsten, ausmachcn, wie weitSeine Durchlauchten dies Erz abschütteln können , odernicht? Aber dazu gehört wahrhaftig kein gchcimdcrRath, cs auszumachcn, daß kein Fürst unserer Zei-ten diese Rüstung ersonnen, um „der spatesten Nach-kommenschaft seinen Geschmack zu verkündigen, um„den Enkeln die vortbeilbastcste Schilderung von sich„zu überlassen." Dazu gehört auch kein erster Phi-lologe der Nachwelt, um etwa das Eostume unsererZeit daher zu muthmaßen, so wenig die Ammons-Hörner Alexanders und Lvsimachus uns auf den Ver-dacht bringen, als wäre er eine gehörnte Mißgeburtgewesen. Wenn sich indessen ein Fürst einem sol-chen Jnsigue auch nur des Herkommens, des Ran-ges, des Rationellen bei seiner Huldigung und Krö-nung wegen bcquemt — immer sey er zu beklagen;denn hinter welchen Fässern und Gewändern mußich nicht einen solchen König Saul suchen? aber auch