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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kci lischt Wälder.

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flümes, (in die kein Schüler der Numismatik sineErfindung setzen wird,) nutzer der römischen und by-zantinischen Rüstung, noch eine mittlere Zeit deut-schen Ritterthums, da die Herzoge und Grafen vonden Kaisern in denen ihnen anvenraueten Landern zuHeerführern der Ritterschaft verordnet gewesen, dadiese durch solche Turnier- und Heldenrüsiung sichunterschieden, da also die Herzoge ihr Hcerführcrrhumdurch Harnische und Nittcraufzügc auch auf Münzensignalisirten; sie als herzogliche Insignien und Ge-rechtsame behielten tu s. w.; dies weiß ich, und wersollte das nicht wissen?

Und weiß man das; wem wird die weitlauftigeprächtige Anmahnung:die Fürsten sollten doch be-schenken, daß sie ihre Münzen für die Nachweltschlagen lassen , daß diese ja der spatesten Nachkom-menschaft ihren Geschmack verkündigen sollen: die

geharnischten Brustbilder waren doch wider das Ucb-liche unsrer Zeiten: an Münzen und Statuen desAltcrthums fände er doch solche Rüstung nicht: anbyzantinischen Kaisern auch nicht so ganz: sie bleibedoch für unsre Zeiten fremde : sie stelle doch eine

Sache vor- die wir in der Natur nicht mehr se-ichen : die Römer hatten sich doch nie in ägyptischerKleidung, oder mit parthischen Tiaren abbilden las-fen : man brachte damit der Nachkommenschaft nichtsals ganz falsche Begriffe von den Trachten unsrer

Zeit bei"-und was der Verfasser darüber

auf sieben Seiten Gelehrtes und Zurcchtwcisindesvon Heliogabalus und Ehilderich, von Alexander undAristobuluS sagen möge, wer wird die ganze Ermah-nungsrcde nicht so fade als möglich finden ? Wenn

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