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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritisch e W alder.

linschen 7tbsick)tcn unterschied, pckfonistcirtcN es zumSymbole: damit wohl! Wo reicht dies aber an dieMenge , an die Beschaffenheit , an die Bestandheit,an die poliksschen Rechte und Absichten der Wappen,der Unterscheidungszeichen unsrer Lander, Städte undProvinzen t Man erlasse mir über Sachen von sol-chem Augenscheine alle leidige Gelehrsamkeit, die ichin solchem Falle immer lieber bei Klotz lesen mag.Die mittelmäßigste KenntNiß Ar alten und neuenGeschichte, so fern sie alte und neue Münzen erläu-tert , macht den himmelweiten Unterschied begreiflich,wie die Alten ihre Städte und Lander symbolischenund pcrsonistciren und allegorischen konnten, nach demdamaligen Zustande der Landerkenntniß , oder der po-litischen Absicht: und wie wir sie nach der Verfassungunsrer Welt andereren müssen hier vergleichen,heißt in den Wind vergleichen! *)

3. In Ansehung der abzubildcnden Sachen undBegebenheiten überhaupt hat die numismatische Weltder Alten vor der unserer große Vorzüge>

Selten waren die dort vorzustellenden Sachen undBegebenheiten so verwickelt, so sehr mit Umstän-den begleitet, mit Bestimmungen umlagert, als injetzigen Zeitläuften. Ein Sieg zu Lande oder Was-ser hatte einmal seine Victorie mit dem Kranze inder Hand, seine Minerva, seinen Jupiter mit demAdler, und andre Symbole, die in ihrer schonenEinförmigkeit so gern auf alten Münzen wiederkom-