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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

zeige, wie aus der bedeutungsvollen BilberlehreAegyptens die schöne Jkonologie Griechenlandes zumThcil geworden? Und die Untersuchung hierüberist ,':e nicht oft der Schlüssel zur Bildergallerie grie-chisch.r Dichtkunst, Kunst und Weisheit? Die Hie-roglyphen der Acgyptcr, ihre hierographische undkyriolo.ii'che Bildersprache, behalten, oder verschö-nert, oder verbessert, wie manches hat sie in Grie-chenland Hervorbringen können? , Und wenn auchnur dies, daß, da auf solche Art die Griechen ei-nen Schatz von Bildern aus der Gehcimnißdunkcl-heit der Aegypter gezogen, und auf den Marktengleichsam dem Volke gemein machten, die schöneBilderdenkart einer Nation entstehen können, diesich in allen Werken der Griechen und auch aufMünzen äußert

In solcher Bildersprache sprach ihre Religion.Ihre Gottheiten waren dem Auge sichtbar, in schö-nen Gestalten sichtbar, in ihren Verrichtungen mensch-lich , in der Geschichte ihrer Tugenden und Schwach-heiten dichterisch, in allem sinnlich. Es ist bekannt,welche vortreffliche Münzcnfolge mit den Bildern derGötter und Göttinnen, der Schutzqottheiten einzel-ner Lander, Provinzen, Städte, Familien und Per-sonen prange wer kann ihnen diese nun nachbil-den , so daß jede Gottheit, das, wie sie ihnen war,bliebe? Uebcr eine Dreifaltigkeit unter dem Bildeeines drciköpsigten Janus, lachen*), ist leicht, sehrsticht; aber ein besseres Bild der Dreifaltigkeit an-

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