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Kritische Wälder.
zeige, wie aus der bedeutungsvollen BilberlehreAegyptens die schöne Jkonologie Griechenlandes zumThcil geworden? Und die Untersuchung hierüberist ,':e nicht oft der Schlüssel zur Bildergallerie grie-chisch.r Dichtkunst, Kunst und Weisheit? Die Hie-roglyphen der Acgyptcr, ihre hierographische undkyriolo.ii'che Bildersprache, behalten, oder verschö-nert, oder verbessert, wie manches hat sie in Grie-chenland Hervorbringen können? , Und wenn auchnur dies, daß, da auf solche Art die Griechen ei-nen Schatz von Bildern aus der Gehcimnißdunkcl-heit der Aegypter gezogen, und auf den Marktengleichsam dem Volke gemein machten, die schöneBilderdenkart einer Nation entstehen können, diesich in allen Werken der Griechen und auch aufMünzen äußert —
In solcher Bildersprache sprach ihre Religion.Ihre Gottheiten waren dem Auge sichtbar, in schö-nen Gestalten sichtbar, in ihren Verrichtungen mensch-lich , in der Geschichte ihrer Tugenden und Schwach-heiten dichterisch, in allem sinnlich. Es ist bekannt,welche vortreffliche Münzcnfolge mit den Bildern derGötter und Göttinnen, der Schutzqottheiten einzel-ner Lander, Provinzen, Städte, Familien und Per-sonen prange — wer kann ihnen diese nun nachbil-den , so daß jede Gottheit, das, wie sie ihnen war,bliebe? Uebcr eine Dreifaltigkeit unter dem Bildeeines drciköpsigten Janus, lachen*), ist leicht, sehrsticht; aber ein besseres Bild der Dreifaltigkeit an-
') S. SS.