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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Drittes Wäldchen.

gestalten überhäuft wären, so natürlich, daß derGrieche seine Münze der Schönheit und offnen Alle-gorie wcihete --

Der Charakter der griechischen Nation, der sichin allen ihren Nationalproduktioncn zeigte, der mußsich, die Numismatik sey auch eine küine, eine un-beträchtliche Nationalproduktion, nach Maaß auch inihr zeigen, und welche Triebfedern lagen also fürdiese, wie für alle Künste des Schönen, in derNation!

Die vortrefflichste Bildersprache war ihr.Sie, die im Plane des Schicksals der Völker zu-nächst hinter die C'gvptcr traffn, und Cultur, Kunstund Weisheit, ja, nunn man will, auch politischeGlückseligkeit aus den Hand.n dieses Reichs, wieeiner ablebenden Matrone, empfangen, sie, die den,über Völker und Zeiten fortgchendcn, Faden derCultur des menschlichen Geschlechts da auffasscn füll-ten, wo er zunächst aus ägyptischen Händen kam:sie erbten von diesen Allegoristen auch die reichste,die bedeutendste Bildersprache, die auf der Welt ge-wesen. Aus den Händen einer Nation, die überallBedeutung suchte, und Bedeutung genug in ihn ge-legt hatte, kam also ein Bilderschatz in die Händeeiner Crbin, die für ihr Theil nichts als Schönheitsehen und denken wollte. Reich, bedeutungs-voll, schön, was kann man von einer Bilder-sprache mehr sagen?

So manche gelehrte Werke wir über dies alle-gorische Altcrthum haben: so fehlt uns eine wahreGeschichte der Allegorie noch, die das insonderheit