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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
Seite
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rührt! die nach unserer jetzigen Weltverfaffung inguten Ausflüssen ausgebrciteter scnn dürste, als blosei» Gericht vom Münzeugeschmackc.

2.

Noch habe ich erst nach Grundsätzen zur Theoriedes Geschmacks auf Münzen nachgcsucht: nun aberein Beitrag zur Geschichte des Geschmacks?Auch mir ist die Numismatik vorzüglich eine Aesthe-tik des Sckonen, und eine Urkunde zur Geschichteder Volker, und , da ich in dieser überhaupt am lieb-sten die Geschichte des menschlichen Geistes siudire,lnach allem Betracht eine Geschichte des Ge-schmacks auf Münzen; welch ein Geschenk!To nahm ich das Klotzischc Schristchen zur Hand

und-legte cs mit der beschämten Miene weg,

mit der ein Bogenschütze den lieben Bogen weg-hangt , den er freudig und hoffnungsvoll nahm, nurdem er aber-nichts getroffen.

Nichts thun, als den Geschmack der Allen auchvon Münzen herab loben, und in allgemeinen Aus-drücken preisen kommt heute etwas zu spat: hier-über liegen schon Denkmahle und Sammlungen derWelt vor Augen, daß man sich eine Lobrede insAllgemeine hin, ohne Beispiele, und fast ohneGrundsätze, ersparen kann. Nichts thun, als denGeschmack der Mittlern und neuen Zeiten fein-