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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Drittes Wäldchen. rb"

doch fort, weißt du nicht, deiß du lebendig bist?"kann von den wenigsten auch nur begriffenwerden. Wie viele Künstler Werren nicht vonjenem Rumpfe einer erltcn Bildsäule weggegan-gen, ohne die glückliche Entdeckung gemacht ;ubeiden, die Michel Angelo fand! Er bemerkteblos an ihm einen gewissen Grundsatz, welcher,nach Hogarths Urtheile, feinen Werken einenerhabnen Geschmack gegeben, der den gu-ten Stücken des Alterthums gleich kommt. Ichglaube, daß Addison aus einer Empfin-dung, die er sehr oft in seinem L e-b e n erfahren haben muß, die Vorzügeeines glücklichen Geistes gefckildert habe.EinMensch, sagt er, von einer geschärften Einbil-dungskraft, wird in mancherlei große Vergnügun-gen geführt, die der gemeine Mann zu bekom-men nicht fähig ist." u. s. w. *) So aufmerksamman bei Erzählung solcher vornehmen Empfindun-gen und Erfahrungen seyn mag, wer kann demgeschmackvollen Autor bis auf Felder und Wiesenfolgen?

Er fährt cpanorthotisch fort: *')wie ver-schieden sind nicht die Absichten, welche die Ge-kehrten bei dem Studio der alten Münzwiffen-schaft haben! Unter einer großen Anzahl derer,welche sich damit beschäftigen, habe ich nur

*) S, 3. l,.. 5, 6. etc.") S. 6. 7. 8. iee.