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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

des Geschmacks und der Künste bei einemVolke aus dessen Münzen zu zeigen, eben dieVerwunderung, mit welcher man vorZeiten die e n t z ü ck u n g s v o l le Aufmerk-samkeit begleitete, die die Augen des Ni-costratus auf des Zeuxis Helena geheftethatte. Ich wünschte, daß ich michdurch das Vewußtseyn größerer Ver-dienste und Einsichten in die Kunst be-rechtigt fühlte, mit dem edlen Stolzedes Mahlers ihnen antworten zu können:Ihrwürdet euch nicht wundern, wenn ihr meineAugen hattet." Es ist gewiß, daßviele Personen einerlei Gegenstand betrachten, undgleichwohl viele nicht dasselbe an ihm bemerkenkönnen, was sich dem Auge eines Ein-zigen in einem reizenden Glanzedarstcll t. Manchen wird der Anblick einergotischen Eathcdralkicche eben so sehr rühren, alsdes Pantheons 'zu Rom, und die Entz ückung,welche Pietro di Cortona bei dem Anblickedes Pferdes des Marcus Aurels in dem Hofe desEapitols die Worte oft ablockte:So gehe

Geschichte, noch in einem würdigen Tone ge-schrieben sey; daß ferner Klotz aus Addison'üGesprächen über den Nutzen und die Vorzügeher alten Münzen vieles entlehnt und rednerischausgeschmückt habe, wozu die Stellen als Belegeangegeben sind.

Anmerk. des Herausgeb.