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Kritische Wälder.
mit ihm in eine Elaste? so unschuldig, daßcs zu Apulejus ZuteN vffenbak nur für einen Spaß,für eine scherzhafte'Tändelei galt? — Was solldenn Apulejus gegen ihn; er ist der beste Freundfür ihn.
Und was ist wahrscheinlicher, als ApulejusNachricht? Ich stelle mir den hübschen Jungendes Pollio, und das schamhafte JuNgftauengesichk,den züchtigen Virgil, vor, wie er nach ihm schie-let; wie er sein Auge an ihm weidet, ihn lobet,ihm liebkoset. Pollio macht die Sache zum Spaße:sein Freund soll erst ein Eorvdon werden; sollerst um Alexis werben. Virgil wird Eorydon: er
verwandelt sich in einen poetischen Schäfer: ahmtTheokriten nach, und setzt sich nach Siciliett mitseinem Alexis. Da klaget er den Wäldern un-gefühlte Leiden: da ächzt er über seine uncm-
pfundne Verzweiflung: da seufzt er über seine
Verachtung, über die Sprödigkeit seines Lieblitt-ges — da wird seine zweite Ekloge. Ein feines.Lobgedicht auf Alexis! eine schone poetische Liebes-werbung — Werth eines schönen Knaben, werthkines Alexis.
„Ja, aber alre Sage, historische Tradition fl'Was Tradition? Sie hat sich aus Martial, auSApulejus, und wo weiß ich Mehr her? entspan-nen, und Martial und Apulejus strafen die Tradi-tion selbst Lügen. Der eine schweigt, der eine nenntes ein „srher; haftes Lobgedichtich habeZeugen, die älter flnd, als die Tradition.