Zweites Wäldchen,
Und was sagt den» Martial aus ? *) Er singtdas alte Lied, daß ein Macenas einen Maro mirseinen Geschenken hervorgebracht: daß cs gut sey,
ein Virgil zu werden, wenn man sein Landgut zu-rück, wenn man Reichthümcr oben darüber, wennman alles bekommt, was unser -Herz, wünschet;z. E. einen schönen Alexis —
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licet et nostrnin, clixit, ltlexii» snies.A.ll8t->l>.at cloinini iilciisl» pulclicrrlirins ille,lVIarmcrca kiincisns niAra lbitlcrna manu iLt lidata <lal>at rcsei8 carcbcsia ladris,t)uae ^ctcrant lpsum sollicitare .lcvem»üxciclit attonlto piuAuis Oalatca ?oetac,l'best^lis et rubras messidu« u8ta genas,krotinus Italien» concexit, et arma, vi-ril in c^i»e
Was hat nun Martial Böses ausqesagt? Bö-ses, das Virgils Namen befleckte? Nichts. Ichlerne Virgil aus diesem Epigramm blos als einenglücklichen Dichter, als einen ungemessenen Günst-ling seines Herrn, und, wenn man will, als einenfeinen Wollüstling, kennen, anders nicht. Seindgeraubten Güter hat er zurück; reiche Geschenkenach reichen Geschenken; ihm steht dcr schöne jungeAlexis bei Macen kaum an, und sogleich ist ersein eigen. Da sitzt nun Virgil an siincr Götterta-fel, und sein schöner Ganymedcs vor ihm! bei sol-
H Qlb. VIII. 56.