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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Zweites Wäldchen. r35

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Und das bedarf nur die Schamhaftigkeit Virgils,als eines Schriftstellers; nun war aber diese, wiemich dünkt, eben nicht das, was ich fürchte. Klotzlegt die Stellen Donatus und Servius zumGrunde *), und was könnte also der Leser erwarten,als daß er sich über diese Stellen , über die Anschul-digungen derselben , kurz! über die persönliche Cha-rakterschamhaftigkcit Virgils erklären möchte. Do-natus sagt: Virgil soll schöne Knaben gelicbet; ersoll die Plotia Hicria gekannt; er soll in diesemPunkte nicht die Jungfer gewesen scyn, für die ergalt. Servius sagt beinahe eben das; und Klotzhatte wissen können, daß schon lange vorher Martialund Apulejus auch so Etwas gesagt hatten, daß cseine allgemeine Sage von Virgil gewesen, kurz,'alles das sagt das Gerücht, und Klotz beweiset, daßseine Acneide, und die Gedichte seines Namenskeine Hureniicder sind wer wisl das bewiesenhaben ?

Klotz meynet zwar**), daß Eins das Andre auf-kebe; daß es eben so sey, als wenn ihn jemandfür einen gelehrten Grammatikers hielte, und ihmdoch zeige, daß er weder Griechisch noch Lateinischrecht verstanden; allein, das meyne ick) nicht. Vir-

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