i3^. Kritische Wälder,
was tbuts zur Schambaktigkeit Virgils, ob er ster-cus oder kiinns gesagt *>; ob er das voiners ge?nannt, oder noch ccklcr umschrieben. Was thuts zurSchamhaftigkeit Virgils, wie lein und schlüpfrig er.hier und da das Wort Liebe verhöflichet, wennnicht bewiesen wird, daß in den Vorstellungen selbsthier nichts, als Züchtiges, enthalten fco, und dasalles in Virgil, als dem Römer.
Zn Virgil, als dem Römer/ Denn hatte des-sen Bescheidenbeit nicht darnach bestimmt werden sol-len , was für ein eist der Schambaftigkcit, nachSprache, Verfassung, Lebensart und Empfindung,sich einmal unter den Römern formirt und gebildet 4was für Eindrücke, besonders dem Schriftstellerpu-blikumdcr Römer, ihre ersten Schriftstellerund Dich-ter gegeben? wie weit diese Deren; den Griechengefolget, oder sich von ihnen abgelcnkct? wie hochsie zur Zeit Virgrls gewesen? wo er das Muster derGriechen befolget, oder verlassen? wo muthmaß-lich verlassen müssen,, wo nachzufolgen zu blöde ge-wesen ? Wie weit wir jetzt über diesen Punkt ur-theilen können, oder schweigen müssen? — Sohatte der römische Virgil erscheinen sollen: der
Römer seiner Zeit - der Dichter: der epische Dichter:Virgil,
*) x. 268, 26g-