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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
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Zweites Wäldchen.

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des Gedichts verflochten ist: diese Schäferstunde,dieser Eingang in die Höhle ist ein Hauptknoten sei-ner Epopee:

Ille (lies prinnrs leii, priirrusHus walorNnrLousa toir.

Wer ist nun schamhafter, der eine solche Sache,Nur beiläufig, nur ihrem Anträge nach, nur alsEbarakterzug, mitnahm; oder der sie in das Wesenseiner Epopee mit einknüpste, der von ihr so vielabhangcn läßt, der auf sie, als auf eine Haupt-handlung, unser Auge richtet? Jenes thut Ho-mer; dies Virgil wessen Muse verdient eher einNon prodo?

Hebendem ists unpassend, die junonische Licbes-sccne in Homer mit der didonischen auch nur vonweitem in Vergleich zu setzen * * ); sie sind so wenigzu parallelisiren, als Götter und Menschen überhaupt.So in Homer, als in Virgil, haben die Götterihr eigenes Etiquette: und beiden setze man also Göt-ter in Vergleichung, oder nichts. Da stehe alsogegen den Homerischen Jupiter und Juno , ei»Virgilianischer Vulkan und Venus ***), und wermahlet schamhafter, der Grieche oder der Römer?Der Grieche, der, uns bei den schönen Vorbcrcitun-

*) ?. 264, ,

Iliall. §, 2H2. etc.

VIII, I87. etc,

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