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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

incipiuni LgitLi» tumescere

antbun konnte, kein Dichter vielleicht unschuldigerWeise für die Witzlinge jüngerer Monier mehr-c«-cs<pL7-« gemacht haben kann, als eben Virgil?Und wenn solche Stellen nicht vor Mißdeutungen sichergeblieben, welche wärens denn? Und welch ein un-würdiger Begriff, einen epischen Dichter zuerstund vornehmlich zu solchem Ehrbarkeitspedanten zumachen? Und wie vergeblich, jetzt in Virgil Proben

des u<xus<p«T-ov, oder des vermiedenen

auffinden zu wollen?

Oder soll es die Schamhaftigkeit Virgils aus-machen, daß man ihn gegen die Auslegungen einesServius rettet*)? So hat man ihn längst, und wirwerden sehen, wie fern, gerettet.

Oder soll es die Schamhaftigkeit Virgils aus-machen, daß er die Umarmung der Dido nicht mah-len wollen **) ? Und wer wird sie mahlen wollen?Hat denn Homer seine Umarmung der Helena ge-mahlet?

Bei Homer ist blos das Charakteristische imAnträge des Paris der Zweck der Muse; wenn derAntrag und zwar zu der Zeit, in der Situation weg-fallt; so falle die ganze Stelle weg: ss braucht dieMuse diesen Schritt nicht. Bei Virgilen ifis dieUmarmung seines Paares selbst, Lie in das Wesen

*) x. --Z6.

**) x>. sSr -