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Kritische Wälder
Griechen mit allem ihrem «52,-7,«25 ^rn Handder attischen Venus nichts gewußt; ganz nichts ge-wußt. „Schade genug für sie!" Immerhin Scha-de ! nur noch mehr Schade um den ehrbaren Tadelunsrer Kunftrichter, die etwas in Griechenland su-chen, worauf kein Grieche Anspruch machen will,und das nicht zu schätzen wissen, was sich an freiemedlen Gefühle unter den Griechen findet! O daßeine Muse, eine der Charitinnen selbst, aus Gric-land auflebte, um uns ihre Veblingssreundin, diegriechische Schamhaftigkeit, zu zeigen, nur daß diesekeine Kloster - oder Hofpuppe sey!
Ich darf nicht weiter: denn ich habe nur den
Unterschied, der zwischen Nationen und Zeiten seynkönne, anzeigen, und es merklich machen wollen,daß wer über die Schamhaftigkeit griechischer undrömischer Autoren urtheilcn wolle, aus einem Na-tionalgefühle derselben urtheilcn müsse.
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Um die Schamhaftigkeit Virgils zu beweisen:hat unser Autor da gewußt, was er beweisen soll?und hat er, was er zu beweisen scheint, bewiesen ?Virgils Schamhaftigkeit kann zweierlei bedeuten:die Züchtigkeit feines persönlichen Charakters, oderseine Ehrbarkeit als Schriftsteller. Beide sind ganzperschiedne Sachen - Klotz hat sie nicht unterschieden.
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