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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

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nicht unschuldig züchtig nennen dürfen, da daNz Grie-chenland sic so siehet. So wenig ich diese Freihei-ten zum Privilegium unsrer Zeit, statt einet uraltendeutschen Bescheidenheit, haben will; so wenig willichs den Griechen, in der Mvrgenröthe ihrer Sitt-lichkeit, Nngestritken haben. Ich will vielmehr mitder Unschuld, mit der Plato seinen Greisen erlaubt,die Spiele der muntern Jugend anzusehen, aus mei-nem greisen Zeitalter hinaustrcten, und die Freu-den griechischer Jugend, und die Natrlrspvache grie-chischer Dichtet, und nackte Schöne der griechischenKunst, und die Philosophie der Liebe bei einem Soekrates so betrachten, als wenn ich mich selbst in diemuntere Unschuld dieser Weltjugend zurücksetzte,und zu einem griechischen Gefühle zurück verjüngetwürde dann kann ich Griechen lesen.

Ein dritter Punkt griechischer Freiheit kann eiegentlich nicht Schamhaftigkeit heißen, er betrifft denAnstand der Reiniqkeit, der Zierde, der Würde;und wer kennet da nicht die LaubeNreinhcit der Grie-chen? Mich freucts, wie ernsthaft mein Autor überden Unterschied der Wortwürde zwischen or- 3 -s^ undzwischen ^»^>07 und dispUtirt*)t

wie offenherzig er eine Stelle Homers mit seinemKopfschütteln begleitet: ms Esnält tors, uk

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