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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

curinu; teterrima belli tüauss in anexpres?ic>n ok ckloracs in traainZ tbs oriAine okrnors! Aooä anck svil, u. s. w» Mit solchen Bei-spielen fährt der Philosoph fort, zu zeigen, daß dieRömer oft unschamhaft gewesen, auch wo sie nichtschamlos, nicht unkeusch seyn wollten: und eben

solche Beispiele müssen die Horizonthöhe einer römi-schen Sittsamkcit bestimmen, wenn man nicht blosin die Welt hinein tadeln, oder loben will.

Auch hier hielten die Griechen eine gewisse schöneMitte zwischen Morgenländern und Römern. Dieasiatische Hitze, in etwas abgekühlt durch die euro-päische Mäßigkeit, bestimmte eben den Mittlern Toneiner warmen Liebe, einer sanften Wollust, welcherMaterien dieser Art bei ihnen durchgängig zu cha-raktcrisircn scheint. Vielleicht hat keine Sprache derWelt ein so süßes Wörterbuch der Liebe, keine Na-tion eine Menge so einfältig unschuldiger LicbcSge-mahlde, kein Zeitpunkt der Politur vielleicht die Ur-banität auf den simpcln und feinen Weltgenuß zu-rück geführt, als der «5^0^05 den Griechen. DieLiebesschilderungen ihrer Poeten, die Menschhcitsge-setze ihrer besten Philosophen, die historischen Ge-mahlde ihrer Lebensart in den besten Zeiten, sind sosehr in den Schranken der schönen, unschuldig ein-fältigen Natur, als sie von unsrer heutigen Galan-terie, und Politesse, und Hofartigkeit entfernt feynmögen. Ich wünsche hem Schriftsteller *) griechisches

*) klarier äe vereeunäia klomer. Ilkell. pro