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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Zweites Wäldchen.

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christlich hätte verdammen, oder artig und wohlan-ständig darüber verunglimpfen feilen: er entwickelteden Grund ihrer Licenz.

Bei den Römern findet sich, nur auf eine an-dere Weise, eine Unterdrückung dieser Sittlichkeit,di'c ich aus ihrem, von jeher rohen, Charakter er-kläre: aus dem Kriegerischen, das ihnen zur Na-

tur ward, aus der männlichen Härte, die eine sozarte Empfindung leicht etwas ersticken konnte. Inden meisten ihrer Dichter, und fast auch ihrerSchriftsteller überhaupt, herrscht eine solche männ-liche Schamlosigkeit: wo wollte ich mir aber auf-geben, alle Proben davon aus ihre», Lucrez,Plautus, H o r a z, Ovid, Petrvu, I u-venal, Martial, Catull, Tibull, Pro-per;, u. s. w. zu sammlcn, und ein wahres Festder Priapeen anzustcllen. Hume mag also für michreden *): tlre scurrilit)' ok tlio anoisnts, inrnan)- instaness, is guite skolein», anck ex-ceecks all koliek. Nlroir vanit)' too is oktennot a littls oklensive; ns rvell as tlre connnonlicentiousness anck inrnrockest)' ok tlieir st^ls.()uicunljne iin^nclieus , aäulter,Aaneo, nranu, ventre, klüldilü, Konsxatria laoeraverat, sa^s Lallust inons ok tlie Aravest anck niest moral piasssZss oktlris Iristorv. !§an> knit ante Helena in

*) Lssaxs Val. !. an tlie- Risa ok -Vrts a»<1 Lal-encos, p. r8r. >eta.