tili Kritische Wälder.
ciruNa! kam äili^snter custi8 aniikus zgszgsv-asruNt!
Quinrilian selbst redet, in der angezogenen Stelle,gegen dis Sucht, zu finden, offenbar.
Er nennet sie ein Verdrehen, ein Verderben derRede: er seht, wenn die üppigen Römer seiner
Zeit, das was ein alter Schriftsteller sancts et is-IiAro8s gesagt hatte, auf einen unehrbaren Sinn Zo-.gen, sein spottlNdes si clils plaoet! dazu : er wirftdie Schuld auf die Lesenden solcher Art, daß siedie Rede verdürben, mißbrauchten; daß bei solcherschamlosen Schamhaftigkeit endlich kein ehrbaresWort mehr ehrbar seyn werde: er halt es für ein
verderbtes Zeitalter, dem er blos aus Noth nach-gcben muffe, „guatsnuZ vsrba Imnerta mori-„lrus ^»erclicliinus et evinceritikus vitiis esäsri-„llunn est."
3 .
Von Worten fange ich die Ehrbarkeit nicht an,sondern von Gedanken; und von welchen?
Zuerst: womit ist die Schamhaftigkeit natürli-cher gesellet, als mit den Neigungen der Liebe?Der Liebe ward sie von der Natur, als Schwester,als Gesellin, als Ausseberin, mitgegebcn, an de-ren Hand sie auch die Wirkungen, die Macht, dieReize derselben so sehr befördert. Nichts ziert die