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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
Seite
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ribus psparamuut! wird kinst ein künftig Klotzdes neunzehnten Jahrhunderts sagen können.

Ich will den Unterschied ins Licht setzen. ZurZeit einer einfältigen Unschuld hat jede Sache, diegenannt werden soll, einen Namen, und das ist ihrName. Darf die Sache nicht genannt werden:gut! so wird von selbst der Neuste auch nicht ge-nannt werden; muß jene, warum nicht auch dieser?Michaelis, dieser Philolog von sehr richtigemGefühle, hat Stellen aus Morgenländern angeführt,aus denen ihre Freiheit in Liebcsausdrückcn erhellet;er hat aber nicht den Urthcilsspruch über sie gefallet,daß sie deswegen Leute ohne Ehrbarkeit und Schamwären: denn bei ihnen waren einmal solche Redar-ten, Gleichnisse, Worte, insonderheit in der Spra-che des Affekts, des Zorns, der Eifersucht, nichtsSchändliches. Schlimm genug! wird man sagen;meinetwegen! schlimm genug! ^1: wenn eine solchefreie Offenheit keinen weitern Nutzen hatte, so wärecs der, daß neben ihr keine feine Zweideutigkeitenin der Sprache statt fänden. Wie sollte ein Volkschmeichelnde Feinde, verlarvte Freunde, listige Die-be brauchen, das sich aus einem Raube, aus Gc-waltrhatigkeiten nichts machet? und wie sollte eineSprache ein geheimes feines rta-eceHa-a-or sorgfältigzu verhüten haben, da cs kein offenbareshat, da es in den Schranken seiner Naturbcdürfniffejedes nennet, was es nennen muß; und nichtsweiter nennen will? Wer wird mehr verstehenwollen, als was der andre sagt, er hätte fa,wenn dieser mehr hatte sagen wollen, es gerade ausgesagt!