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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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104
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Kritische W alde r.

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Klotz antwortet für seinen epischen Poeten: dar-in , daß der Inhalt seines Gedichts sorgfältig aus-gewählt, daß, wenn in demselben Dinge verkom-men, die, nackt gesagt, das Ohr beleidigen, er devSchambaftigkeit seiner Leser schone, daß er dasxo-xo>p«7-on, das ist: Ausdrücke, die zweideutigscheinen können, vermeide. Klotz fängt zum Un-glück am Unrechten Ende vom ^ ^

Das -e«ns<p«-r-sn, ist, nach Quintilians Be-schreibung * **), si rrmla sonsuetrickiris in okscos-nunr intsllsotnin ssrmo ckstortns sst: und nunsage man, wie es ein Kennzeichen der wahren Scham-haftigkeit eines Volks? wie es die erste Probe vonder Schamhaftigkeit eines Schriftstellers, eines Poe-ten seyn könne? Ein Volk, das in den Eranzender wahren Schamhaftigkeit bleibt, wird sich nichtcinfallcn lassen, diesen und jenen Ausdruck auf ei-nen obscönen Sinn mit den Haaren herbei zureißen, cs wird nicht aus Worten, guse lonZissl-ins ab> oliscosnitats aksrrrn, oacasionsrn tur-^illnckiiils rap>srs, es wird nichts vomwissen. So z. E. die biblischen Dichter in ihrenZeiten der unschuldigen Einfalt: so die alten Grie-cknn; so, nach den Beispielen eben des Quintili-ans, die alten Römer. Ihr Sallustius dachtedaran nicht, daß eine spatere üppige Zeit sein ckuc-tars excwoitus und xatiurs bsilum obscön verste-

ll x. sbh.

**) Instii, orator. VIII, z.