Zweites Wäldchen.
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„Sittlamkcit desselben in Verlegenheit oder Unwillen„zu setzen- Weil indessen, man mag nun um das„Geheimnis so weit herumgehen, als man immer„will, die Geschlechterncigun^ doch allen übrigen„Reizen endlich zum Grunde liegt, und ein Frauen-„zjmmcr immer, als ein Frauenzimmer, der ange-nehme Gegenstand einer wohlgesitteten Unterhal-tung ist, so möchte daraus vielleicht zu erklären„seyn, warum sonst artige Mannspersonen sich bis-„wcilcn die Freiheit nehmen, durch den kleinen„Muthwillcn ihrer Scherze einige feine Anspielung„gen durchscheinen zu lassen , welche machen, daß„mansie lose oder schalkhaft nennet, und wo,„indem sie weder durch auSspäbende Backe beleidi-„qcn, noch die Achtung Zu verletzen gedenken, glau-„ben, berechtigt zu seyn, die Person, die es nnt„unwilliger und spröder Miene aufnimmt, eine Ebr-„b a rke i t sp e d gnt i n zu nennen. Ich fübre„dieses nur an, weil cs gemeiniglich als ei» etwas„kühner Zug vom schönen Umgänge angesehen„wird, auch in der That von jeher viel Witz ist„darauf verschwendet worden; was aber das Ur-„thcil nach moralischer Strenge anlangt, so gehöret„das nicht hieker, da ich in der Empfindung des„Schönen nur die Erscheinungen zu beobachten und„zu erläutern habe."
Ich finde die Beobachtungen meines Philosophenso genau und unterscheidend, daß ich sie auf derBahn meines Zweckes, als ein würdiges Vorbild,nachzuabmcn und zu erreichen wünsche. — Es gi btsich also die Frage; wie fern und worin die Scham-haftigkeit eines Schriftstellers sich äußern solle?
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