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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

und Laster, diese und andere Gemütbsaffeetewenn ihnen der Dichter Körper beileget, so wird ertheils auf allen Münzen und Edelsteinen, theils inGedichten welche finden, die er bequem gebrauchenkann;" und nun gchts in ein Register.

Bequem gebrauchen kann?" Klotz beliebe zusagen, in welcher Gcdichtart? In Epopcen? Niekönnen da Mcs-DamesPudicitia, Fcrkili-tas, Fides, Securitas, Copia, Justi-ti a, Veritas, Voluptas, I r a, D i.s c o r-dia, Impudentia, Invidia, u. s. w. dasausrichtcn , wqs HomerS Götter und Göttinnen wir-ken. Es sind Larven allgemeiner Begriffe, denenpersönliche Bestandheit, individuelle Bezeichnung,historischer Charakter fehlt, bei denen man jedenTritt aus dem Namen voraus sieht, die aus einemWorts, wie jene Prophetinnen aus hohlem Bauche,sprechen, Wortgespenstcr. Sie geben kein persön-liches Interesse, keine individuelle Handlung, keineeinzelne Eharakterprobe: sie rühren nicht, sie rau-

schen nicht: sic zerspringen, wie Wasserblasen.

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lislso in Idyllen, Fabeln, Erzählun-gen, überäss, wo es auf vorgestcllte Fictionankommt? Kaum! und eine lange allegorische Dich-tung , ein allegorischer Traum macht mir, wenn ernicht außerordentlich kurz ist, Kopfschmerzen*). Wenn

') Ich führe nur an den p-ambler, eine Schrift vollMenschentennrniß, uno voll schläfriger Allegorien.