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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

daß, wenn sie die alte Mythologie verloren, ihreVerte kalt und matt werden dürsten die Furchtist v.rgeb.ns. liefert uns doch untere heutigeWelt solch eine Menge neuer Gedanken und Vil-d.r, daß es ein.m glücklichen Kopse nie an Zier-rath seiner Gedickte fehlen kann. Bedenke, wiemanches in der Naturlehre durch die Bemühungder Menschen jetzt entwickelt ist, was vormalsentweder unbekannt, oder sehr dunkel fern mußte.Bemerke ferner, daß der Kreis der Erde in neue-ren Zeiten gleichsam erweitert scy, durch Entde-ckung der Länder, die vormals unbekannt waren,und erwäge, welch eine Menge Zicrrathcn dem Poe-ten daraus erwachse, weit besser, als die Namenseiner Juno , Pluto, Cerberus , Rhadamandus undCharon." Rathgeben, sagt Plato, ist doch einegöttliche Sache; und gegebene Rathschlagc prüfen,dächte ich, noch eine göttlichere.

Ich setze voraus, daß hier die Frage nichts we-niger, als W o r tz i e r r a th, dichterischenSchmuck betreffe, denn jeder Zierrakh, der nichtaus der Sache selbst entspringet, der erst gesuchtwerden muß, ist Fehler; wir suchen also eine in-nere Bereicherung der Poesie in ihrem We-sen statt der Mythologie.

Entdeckungen der Naturlehrc!" Allerdings!wenn sie so bekannt, so fähig der poetischen Spra-che , so reich an Bildern, so anschaulich sind alsdie Mythologie; allerdings! So verschwindet jene,wie Schatten gegen die Sonne, wie Fabel gegendie Wahrheit: und die Schöpfung eines New t o n s,Nicuwetyts, Swa m nicrd a in s, Bufsons,